IU Workbook Sozialgeschichte, Philosophie, Ethik – Beispiel mit Bewertungen und Tipps!

IU Workbook Sozialgeschichte, Philosophie, Ethik - mit Bewertungen und Tipps - als Beispiel und Hilfestellung für das IU Fernstudium

Hier gibt es ein bewertetes IU Workbook Sozialgeschichte, Philosophie, Ethik (DLBSASPE01).

Das Beispiel Workbook wurde mit 48 % bzw. der Note 5,0 bewertet.

Genau deshalb ist es ein perfektes Lernobjekt, wenn du diese Hausarbeit noch vor dir hast.

Als Hilfestellung findest du nach jeder Aufgabe:

  • die Bewertung
  • Kommentare des Prüfers
  • Tipps zur Verbesserung

Zünde den Turbo!

Nutze diese Unterstützung und du jagst wie ein Düsenjet durch dein Workbook.

Hinweis: Sei ehrlich und kopiere nichts. Dies führt zum Plagiat und deine Arbeit wird mit nicht bestanden bewertet.

Beachte: Folgend findest du die Antworten der einzelnen Aufgaben. Da die Fragestellungen dem Urheberrecht der IU unterliegen, dürfen diese nicht veröffentlicht werden.

Beispiellösung Workbookaufgabe 1

Zu den ethischen Theorien gehören die Tugendethik, die Deontologische Ethik und der Utilitarismus als teleologische Ethik.

Die Tugendethik ist die erste von drei ethischen Theorien. Hier stehen neben den Eistellungen auch die Charakterzüge von Akteuren/Charakteren im Vordergrund, wonach dessen Handlungen auf ein tugendhaftes Leben vorbereiten. Demnach befasst sich die Tugendethik mit dem Grundgedanken: „Was ist Glück/Eudämonie?“ Ein wichtiger Vertreter der Tugendethik war Aristoteles, welcher den Grundgedanken der Tugendethik in seinem Werk: „Nikomachische Ethik“ erwähnt. Daher hat jeder Mensch eine Strebensstruktur mit dem höchsten Ziel der Glückseligkeit. Dabei werden andere Dinge angestrebt, um dieses Ziel zu erreichen. In der Tugendethik gibt es zwei Arten von Zielen. Und zwar Ziele, die zwar auch um ihrer selbst willen angestrebt werden, aber auch um den höheren Status der Glückseligkeit zu erlangen. Und dann die Ziele die nur ihrer selbst willen angestrebt werden. Nach dem Ergon Argument stellt sich die Frage: „Wie ist Glückseligkeit zu erreichen?“ Denn nach diesem Argument hat die Tugendethik einen Bezug zum Essentialismus, d.h. jedes Ding hat bestimmte Eigenschaften, die es auszeichnen. Denn nur der Mensch kann Glückseligkeit erreichen und muss dafür seine spezifischen Fähigkeiten einsetzen. Dann gibt es in der Tugendethik noch die Verstandes- und Charaktertugenden. Das sind Systeme *1 von Tugenden, an denen sich der Mensch orientieren und nach denen er streben sollte. Tugendhaft sind nach Aristoteles alle Handlungen, die durch die Vernunft bestimmt und entschieden wurden. Allerdings ist nicht immer jeder dazu in der Lage. Es muss also erlernt werden. Und jede Tugend beschreibt das Mittlere zwischen zwei Extremen. Bei den Verstandestugenden geht es um die Tugenden der Vernunft, welche unabdingbar für das philosophische Leben sind. Dazu gehören auch die Weisheit und die Klugheit. Bei den Charaktertugenden geht es um die Tugenden der Sinne bzw. des Begehrens, welche das Handeln direkt bestimmen. Sie sind vorrangig für das politische Leben und bilden eine Basis für ein gelungenes und glückseliges Leben, welches im menschlichen Bereich ausschlaggebend ist.

Die Deontologische Ethik ist die zweite von drei ethischen Theorien und ein wichtiger Vertreter ist Immanuel Kant. Somit liegt der Fokus der ethischen Beurteilung auf der Handlung selbst und bestimmt so den moralischen Status. Somit ist der kategorische Imperativ eines der bekanntesten deontologischen Prinzipien, die auf Immanuel Kant zurückführen. Daher kann der kategorische Imperativ als Prüfsystem bzw. als oberstes Gesetz gesehen werden. **1

Beim Utilitarismus als teleologische Ethik liegt der Fokus auf dem Ziel bzw. Zweck der Handlung und ist durch Jeremy Bentham und John Stuart Mill entstanden. Demnach führt die Handlung zur Glückseligkeit, wenn sie dadurch den größtmöglichen Nutzen erzielen. Denn alle Menschen streben nach Glück und daher ist eine Vermehrung des Glücks für alle sehr sinnvoll. ***1

Bemerkungen zur Aufgabe 1:

  • Kommentar zu *1: das sind keine Systeme, sondern einfach Tugenden
  • Kommentar zu **1: sehr knapp
  • Kommentar zu ***1: sehr knapp

Bewertung der Aufgabe 1:

  • 6 von 10 Punkten
  • Das entspricht einer befriedigenden Umsetzung der Aufgabe mit teils deutlichen Schwächen in der Betrachtung

Empfehlungen zur Aufgabe 1:

  • Laut der Aufgabe ist etwas zu „erläutern“. Im Beispiel ist deutlich zu erkennen, dass von den drei Theorien nur eine „erläutert“ wurde. Die anderen beiden wurden nur kurz beschrieben.
  • Beachte unbedingt die Signalwörter der Aufgabe und gehe auf alle geforderten Begrifflichkeiten ein.

Beispiellösung Aufgabe 2

z.B. Sterbehilfe. *2

Das Beispiel des ethischen Dilemmas der Sterbehilfe kann im eigentlichen Sinn auf die drei ethischen Theorien angewendet werden. D.h. sowohl auf die Tugendethik, die deontologische Ethik als auch auf den Utilitarismus als teleologische Ethik. WichtigeVertreter im Utilitarismus waren Jeremy Bentham und John Stuart Mill. Nach der utilitaristischen Theorie liegt das Hauptaugenmerk auf dem Ziel bzw. dem Zweck einer Handlung. In Bezug auf das oben genannte Beispiel wird der größte Wunsch des Sterbenden erfüllt und gleichzeitig wird das größtmögliche Leid verhindert. Dadurch führt die Handlung zur Glückseligkeit, wenn man daraus den größtmöglichen Nutzen erzielen kann. Demnach ist der Nutzen das Maß, nachwelchem die Handlung als moralisch gut oder schlecht gesehen werden kann. Nach der Kosten-Nutzen-Rechnung ist nur der Nutzen für die Handlung von moralischer Relevanz. Dadurch erfolgt eine Bewertung der Handlung danach, wie vielen Menschen sie Glück bringt. Der Utilitarismus unterscheidet zwischen gutem und weniger gutem Glück. Das bedeutet, dass eine vernuftsbasierte, geistige, intellektuelle und spirituelle Befriedigung vor einer körperlich-sinnlichen Befriedigung Vorrang hat. Dabei sollten die Handlungen unparteilich getroffen werden. Sicherlich gibt es auch hier Kritikpunkte, bei denen nicht immer klar ist, wie der Nutzen zu berechnen ist und wie es in der Praxis umzusetzen ist, ohne in den Egoismus zu rutschen. Aber auch die Unparteilichkeit in der Praxis ist schwierig. Nach Jean-Pol Martin gibt es aus utilitaristischer Sicht keinen zwingenden Grund, Menschen, welche unglücklich sind und aus dem Leben scheiden wollen, daran zu hindern. (vgl.jeanpol.wordpress.com)

Bemerkungen zur Aufgabe 2:

  • Kommentar zu *2: das Dilemma wurde nicht geschildert; warum könnte Sterbehilfe ein Problem sein?

Bewertung der Aufgabe 2:

  • 4 von 10 Punkten
  • Das entspricht einer Mangelhaften, schwachen und wenig differenzierten Auseinandersetzung mit dem Thema.

Empfehlungen zur Aufgabe 2:

  • Hier haben wir das gleiche Problem wie in Aufgabe 1. Laut Aufgabe 2 ist etwas zu schildern, in unserem Beispiel wurde aber nur „aufgezählt“. Der Begriff „Sterbehilfe“ ist richtig, wurde aber nicht wie gefordert „geschildert“.

Beispiellösung Aufgabe 3

z.B. Abtreibung

Das Beispiel des ethischen Dilemmas der Abtreibung kann sowohl aus der Sicht der Deontologie als auch aus der Sicht des Utilitarismus erläutert werden.

Aus der Sicht der Deontologie kann ein Schwangerschaftsabbruch als Tötung des ungeborenen Kindes gesehen werden *3 und ist somit als verwerflich anzusehen. Nach dem § 218 StGB wird der Abbruch einer Schwangerschaft mit einer Freiheitsstrafe bis zu 3 Jahren oder mit einer Geldstrafe bestraft. Sollte es sich aber um einen schweren Fall des Schwangerschaftsabbruches handeln, so liegt in diesem Fall die Freiheitsstrafe bei sechs Monaten bis zu fünf Jahren. In der Deontologie liegt das Hauptaugenmerk der ethischen Beurteilung auf der Handlung selbst. Ein wichtiger Vertreter der Deontologie war Immanuel Kant. Somit basiert die Deontologie auf dem System von guten und schlechten Handlungen. Dabei werden nur die Handlungen selbst bewertet und abgewogen. Hierbei ist es nicht immer eindeutig, für bestimmte Situationen eine geeignete Lösung
vorzugeben.

Daher beschreibt der Gute Wille nur die moralisch gute Absicht, als das ausschlaggebende Element der moralischen Wertung/Analyse.

Aus der Sicht des Utilitarismus muss das Beispiel des ethischen Dilemmas der Abtreibung differenzierter betrachtet werden. **3 Die wichtigsten Vertreter im Utilitarismus waren Jeremy Bentham und John Stuart Mill. Im Utilitarismus liegt das Hauptaugenmerk im Ziel bzw. im Zweck der Handlung. Diese führt zur Glückseligkeit, wenn dadurch der größtmögliche Nutzen erzielt wird. Demnach ist der Nutzen das Maß, nach welchem die Handlung als moralisch gut bzw. schlecht gilt. Somit streben alle Menschen nach Glück. Nach der Kosten-Nutzen-Rechnung ist nur der Nutzen von moralischer Relevanz. Daher wird die Handlung danach bewertet, wie vielen Menschen sie Glück bringt. Trotzdem sollten die Handlungen unparteilich getroffen werden. Aus der Sicht des Utilitarismus geht es zum einen um die Person, die die Handlung des Schwangerschaftsabbruches durchführt und zum anderen die diese Handlung an sich durchführen lässt. ***3 Somit ziehen beide Beteiligten einen verschiedenen Nutzen daraus. Diejenige, welche diese Handlung durchführen lässt, verhindert damit weitreichende Veränderungen in ihrer Lebenssituation. Und der jenige, der diese Handlung durchführt, zieht daraus meistens einen finanziellen Nutzen. In schwerwiegenden Fällen gemäß § 218 StGB sieht es allerdings anders aus. Schwerwiegende Fällen liegen z.B. vor, wenn die Handlung gegen den Willen der Schwangeren durchgeführt wird oder wenn sie durch diese Handlung schwere Gesundheitsschäden davonträgt.

Bemerkungen zur Aufgabe 3:

  • Kommentar zu *3: unklar
  • Kommentar zu **3: aus der Perspektive der Deontologie wohl auch
  • Kommentar zu ***3: man könnte bspw. auch das Kind sowie Angehörige miteinbeziehen

Bewertung der Aufgabe 3:

  • 5 von 10 Punkten
  • Das entspricht einer ausreichenden Umsetzung der Aufgabe mit erheblichen Schwächen in der Betrachtung.

Empfehlungen zur Aufgabe 3:

  • zu *3: hier wurde eine Behauptung aufgestellt, aber nicht anhand eines Beispiels mit Quelle belegt.
  • zu **3: auch hier wurde eine Behauptung aufgestellt und nicht belegt.

Beispiellösung Aufgabe 4

Workbookaufgabe 4:

Beispiel: Kindeswohlgefährdung

Anhand des ethischen Dilemmas Kindeswohlgefährdung kann folgendes gesagt werden. Ein wichtiger Vertreter der Deontologischen Ethik ist Immanuel Kant. Das Hauptaugenmerk der Deontologischen Ethik liegt auf der ethischen Beurteilung der Handlung selbst. Es beschreibt ein System mit guten und schlechten Handlungen. Dabei erfolgt eine Abwägung, welche Handlung in der Praxis vorliegt. Hier wird jedoch nur die Handlung selbst bewertet und abgewogen. Es ist aber nicht möglich für jede Situation eine perfekte Lösung vorzugeben. Somit muss das Prüfsystem mit dem Maxime auf ihre moralische Gültigkeit geprüft werden. Dieses Beispiel kann auch anhand des Triplemandats erklärt werden. *4 Nach Silvia Staub Bernasconi steht der/die Sozialarbeiter/in/Sozialpädagoge/in nicht nur gegenüber der Institution und dem Klienten in der Pflicht zu helfen, sondern muss seine Entscheidungen bezüglich seiner Hilfe nach der Moral und Ethik treffen. Er/Sie muss seine/ihre Entscheidung nach dem besten Wissen und Gewissen treffen und danach handeln. Dieses Handeln nach bestem Wissen und Gewissen fällt daher in die Rubrik der Berufsethik.

Im Beispiel der Kindeswohlgefährdung liegt das ethische Dilemma darin, dass der/die Sozialarbeiter/in od. Sozialpädagoge/in entscheiden muss, ob er das Kind aus der Familie nimmt oder es weiterhin in der Familie belässt. **4 Demzufolge greift hier auch der kategorische Imperativ. ***4 Er stellt somit das Prüfsystem bzw. das oberste Gesetz dar und somit auch die Handlung als für sich selbst ohne jegliche Beziehung zu einem anderen Zweck als objektiv notwendig dar.

Bemerkungen zur Aufgabe 4:

  • Kommentar zu *4: Übergang zum Triplemandat leuchtet nicht ein
  • Kommentar zu **4: ethisches Dilemma wird nicht ausgeführt
  • Kommentar zu ***4: warum?

Bewertung der Aufgabe 4:

  • 4 von 10 Punkten

Empfehlungen zur Aufgabe 4:

  • zu *4: hier wurde eine Behauptung aufgestellt, aber nicht anhand eines Beispiels mit Quelle belegt.
  • zu **4: mit Beispiel und Quelle belegen.
  • zu ***4: auch hier wieder eine Behauptung, die nicht anhand eines Beispiels mit Quelle belegt wurde.

Beispiellösung Aufgabe 5

Workbookaufgabe 5a:

Zu a) *5

Bei der Vertragstheorie geht es um die Beschreibung des Naturzustandes, einem zu schließenden Gesellschaftsvertrag sowie dem Blick auf den Status der Gesellschaft, wenn der Vertrag eingehalten wird. Der hauptsächliche Vertreter der Vertragstheorie ist Thomas Hobbes. **5 Hobbes Meinungdazu ist, dass die Menschennicht für die Gemeinschaft geschaffen sind. Nach Hobbes ist der Naturzustand ein Kriegszustand. Im deutsche Staatssystem zahlt jeder der kann seinen Beitrag, wie zum Beispiel, Steuern, Rente und Sozialversicherung. Die Arbeitslosenversicherung z.B. fällt unter das Solidaritätsprinzip. Diejenigen, die auf Grund von Alter, gesundheitlichen Beeinträchtigungen oder wirtschaftlichen konjunkturellen Missständen benachteiligt sind, erhalten dann die Leistungen aus den Sozialversicherungen. Bei der Rentenversicherung wirkt neben dem Solidaritätsprinzip auch der Generationenvertrag mit. Dieser gewährleistet also die Versorgung im Alter durch die Rente. Laut der Bundeszentrale für politische Bildung handelt es sich beim Generationenvertrag um eine stille Vereinbarung zwischen der beitragszahlenden und der Renten erhaltenden Generationen. Diese Vereinbarung enthält die Pflicht zur Beitragszahlung. Man kann also sagen, dass der Generationenvertrag das Grundprinzip der gesetzlichen Rentenversicherung bildet. Er beschreibt aber auch, dass der Lebensabend der älteren Generationen durch die jüngeren und arbeitenden Generationen bestritten wird. Nach John Rawls wird die Gerechtigkeit als eine Art Fairness verstanden. Nach dem hypothetischen Urvertrag, auf dem die erweiterten Vertragstheorien von John Rawls aufgebaut sind, wird geregelt, wie die von John Locke und Rousseau erstellten Gesellschaftsverträge das Recht und die Sicherheit sowie das sozioökonomische Wohlbefinden der Gesellschaftsmitglieder garantieren. (vgl.www.getabstract.com)

Zu b)

Auch das deutsche Gesundheitssystem fällt unter das Solidaritätsprinzip. Das bedeutet, dass alle gesetzlich Versicherten ihre Beitragszahlungen an die Krankenkasse leisten und in einem Krankheitsfall dafür die gleiche medizinische Versorgung erhalten. Denn das deutsche Gesundheitssystem ist Teil der Sozialversicherung. Es ist daher unabhängig davon, wie hoch das jeweilige Einkommen und die eingezahlten Beitragszahlungen sind. Aber auch das Sachleistungsprinzip und das Selbstverwaltungsprinzip sind im deutschen Gesundheitssystem verankert. Das bedeutet, dass jeder gesetzlich Versicherte trotzdem ärztlich behandelt wird, ohne vorher dafür finanzielle Vorleistungen erbringen zu müssen. Beim Selbstverwaltungsprinzip geht es darum, dass der Staat die Aufgaben als auch die Rahmenbedingungen für die medizinische Versorgung vorgibt. Nach dem Bundesgesundheitsministerium besteht seit dem 1.Januar 2009 für alle Bürgerinnen und Bürger die Verpflichtung, eine Krankenversicherung abzuschließen. (vgl.www.bundesgesundheitsministerium.de)

Zu c)

Das deutsche Bildungssystem wird größtenteils von der staatlichen Trägerschaft getragen, was bedeutet, dass ein Großteil der Bildungsangebote durch die jeweiligen Bundesländer finanziert und auch organisiert wird. Aber genaugenommen gibt es das deutsche Bildungssystem gar nicht, da für die Bildungspolitik die einzelnen Bundesländer zuständig sind. Dennoch gibt es eine einheitliche Grundstruktur für das deutsche Bildungssystem. Denn das deutsche Bildungssystem besteht aus fünf großen Bildungsbereichen, und zwar dem Elementarbereich, dem Primarbereich, dem Sekundärbereich I und II dem Tertiärbereich sowie dem Quartärbereich, welche wiederum in einzelne Bildungsgänge gegliedert sind.Die ersten drei Stufen bilden das Schulsystem. Hierin enthalten sind die Grundschule, Haupt, Gesamt, Realschule und Gymnasium und gymnasiale Oberstufe/ berufsbildende Schulen. Im tertiären Bereich sind die Hochschulen, Berufsakademien, Fachakademien und Hochschulen untergebracht. Und im quartären Bereich befinden sich die privaten und beruflichen Weiterbildungen nach der Berufsausbildung. Es begleitet den Menschen sein ganzes Leben lang. Aber trotzdem gibt es von Land zu Land Unterschiede im Bildungssystem. (vgl.www.bildungsserver.de)

Um zum Schluss auf die Frage einzugehen, ob die entsprechenden Kriterien die vertragsethischen Prämissen erfüllen, kann folgendes gesagt werden. Im Grunde gibt es keine vertragsethischen Prämissen, ***5 aber dennoch wird in allen drei Systemen die normative Ethik herangezogen. ****5 Im eigentlichen Sinn geht es umdie Freiwilligkeit, d.h. dass jeder ab einem gewissen Alter selbst entscheiden kann, ob er sich weiterbildet oder nicht. Aber vor allem ist in allen drei Systemen die Legitimität vorhanden.

Bemerkungen zur Aufgabe 5:

  • Kommentar zu *5: Verweis auf Demokratie und Wahlen fehlt; wir leben in einem Sozialstaat, aber wie hängt das mit Hobbes zusammen? Übergang zu Rawls bleibt unklar.
  • Kommentar zu **5: neben Rousseau und Locke
  • Kommentar zu ***5: warum?
  • Kommentar zu ****5: wo wird die normative Ethik herangezogen?

Bewertung der Aufgabe 5:

  • 4 von 10 Punkten

Empfehlungen zur Aufgabe 5:

  • zu *5: es wurden wieder einige Behauptungen aufgestellt ohne Belege anhand von Beispielen und / oder wissenschaftlichen Quellen.
  • zu ***5 und ****5: gleiches Problem, die Behauptungen wurden nicht belegt.

Beispiellösung Aufgabe 6

Nach der International Federation of Social Workers befasst sich die Ethik sozialer Arbeit mit den Menschenrechten. *6 Eine Ethik sozialer Arbeit im Migrationskontext sollte daher folgende Prinzipien beinhalten, und zwar die Achtung des Rechtes auf Selbstbestimmung, die Förderung des Rechtes auf Beteiligung sowie die ganzheitliche Behandlung jeder einzelnen Person als auch das Entwickeln und Erkennen von Stärken. Nach dem Internationalen Ethik-Kodex für die Sozialarbeit befasst sich die Soziale Arbeit mit humanitären, religiösen als auch mit demokratischen Ideen und Grundlagen. Demnach liegt die Aufgabe der Sozialen Arbeit in der Entwicklung und Förderung menschlicher Fähigkeiten. Die Ethik der sozialen Arbeit bezieht sich auf die Begründungen von moralischen Verhalten und versucht Antworten auf ethische Dilemmata **6 zu erarbeiten. In der Ethik der sozialen Arbeit geht es darum, gegenüber den Mitmenschen, der Gesellschaft aber auch gegenüber der Politik eine gewisse Verantwortung zu tragen und somit nach dem geltenden ethischen Kodex und den Richtlinien handeln. Die Ethik ist somit zu einem elementaren Baustein der Sozialen Arbeit geworden. Sie unterstützt die Sozialarbeiter/innen bei Entscheidungen, die Auswirkungen auf die Lebensführung der Klienten haben können. Demnach stehen Sozialarbeiter/innen in der Pflicht, einer Diskriminierung auf Grund von Hautfarbe, Rasse, Alter, Kultur uvm. entgegenzuwirken. Des Weiteren sollten sie die ethischen als auch kulturellen Unterschiede in der Gesellschaft anerkennen und respektieren. Das Ziel des Internationalen Ethik-Kodex lieg in der Vergabe von verlässlichen Antworten in Situationen, in denen es Zweifel gibt. Um die soziale Arbeit im Migrationskontext gewährleisten zu können, sollte der Schwerpunkt auf die vier Prinzipien wie Autonomie, Wohlwollen, Nicht schaden sowie Solidarität gelegt werden. In der Autonomie geht es darum, dass jeder Mensch selbst über sich und sein Leben entscheiden und bestimmen kann. So kann er selbst festlegen, welche Werte für ihn wichtig sind. Im Ethik-Kodex der sozialen Arbeit sind vor allen die Menschenrechte und die Gerechtigkeit als ethische Leitlinien der Profession Soziale Arbeit verankert. (vgl.obds.at/wp/wp-content/uploads/2018/04/dbsh-berufsethik2015-02-08.pdf)   ***6

Bemerkungen zur Aufgabe 6:

  • Kommentar zu *6: undifferenziert
  • Kommentar zu **6: und weiteres
  • Kommentar zu ***6: insgesamt zu undifferenziert

Bewertung der Aufgabe 6:

  • 5 von 10 Punkten

Empfehlungen zur Aufgabe 6:

  • Durch Kommentare ist zu erkennen, dass das Theme nicht tiefgründig ausgearbeitet wurde.
  • Das Signalwort der Aufgabe war „Begründe“. Dies bedeutet, dass Reflexions- und Problemlösungsleistungen verlangt werden. Eine Beantwortung mit ein paar allgemeinen Sätzen ist in diesem Fall nicht ausreichend.

Literaturverzeichnis

Literaturverzeichnis zum Beispiel IU Workbook Sozialgeschichte, , Philosophie, Ethik

Formatierung des Workbooks IU Sozialgeschichte

Die Gewichtung der formalen und schriftlichen Ausarbeitung des Workbooks liegt bei 10 %.

Bemerkungen zur Formatierung:

  • Kommentar: Auf ein einheitliches Format achten.

Bewertung der Formatierung:

  • 6 von 10 Punkten.

Empfehlungen zur Formatierung:

  • Das Literaturverzeichnis entspricht nicht den IU Vorgaben.
  • Die Aufgaben wurden zum Teil im Blocksatz, zum Teil linksbündig formatiert – Vorgabe war jedoch Blocksatz für die gesamte Arbeit.
  • Das Deckblatt entsprach nicht den Vorgaben
  • Die Kurzzitate im Text passen nicht zu den Angaben im Literaturverzeichnis. Im Literaturverzeichnis ist mehr Literatur aufgeführt, als Kurzzitate im Text vorhanden sind.

Bewertung des Beispiel Workbooks

Das vorgestellte IU Workbook Sozialgeschichte wurde wie folgt bewertet:

  • Kriterium (Gewichtung): erreichter Wert
  • Lektion 1 (15 %): 6 von 10 Punkten
  • Lektion 2 (15 %): 4 von 10 Punkten
  • Lektion 3 (15 %): 5 von 10 Punkten
  • Lektion 4 (15 %): 4 von 10 Punkten
  • Lektion 5 (15 %): 4 von 10 Punkten
  • Lektion 6 (15 %): 5 von 10 Punkten
  • Formalia (10 %):  6 von 10 Punkten

Unser Beispiel Workbook erreichte in Summe 48 von 100 Punkten, was laut dem IU Notenschlüssel der Note 5,0 bzw. nicht ausreichend entspricht.

Fazit zum Workbook IU Sozialgeschichte

An dieser Stelle einen herzlichen Dank an unsere Kommilitonin aus dem IU Fernstudium Soziale Arbeit. Durch ihre Unterstützung ist dieser hilfreiche Blogbeitrag entstanden.

Hier passt das Motto dieses Blogs.

Gemeinsam, nicht einsam durchs Fernstudium.

Austausch zwischen Kommilitonen ist einer der Erfolgsfaktoren an der IU.

In diesem Beispiel wird deutlich, dass es wichtig ist, auf die exakte Fragestellung zu achten.

Gehe auf alle enthaltenen Punkte ein und achte penibel auf die Signalwörter.

Dazu habe ich für dich einen eigenen Beitrag erstellt:

„Bedeutung und Anwendung von Operatoren – nennen, erklären, erläutern, beschreiben, …“.

Nimm dieses Beispiel Workbook als Hilfestellung und beachte die Anmerkungen des Korrektors.

Schreibe uns jetzt in den Kommentaren, auf welche Schwierigkeiten du gestoßen bist.

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Herzlichen Dank für deine Unterstützung 🙏

Du bist noch kein Student im IU Fernstudium? Dann beachte folgende Links:

Viel Erfolg beim Erstellen deines Workbooks.

Herzliche Grüße

Dein Michael

Gemeinsam, nicht einsam durchs Fernstudium


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Hier bloggt Michael Schmid,

Michael Schmid von ich-mach-weiter.de - lachend

er ist glücklicher Familienvater, langjähriger Fernstudent und Blogger … weiterlesen

Um dich zu unterstützen, teilt er hier seine Erfahrungen mit dem wissenschaftlichen Arbeiten im Fernstudium. Durch sein Motto „ich mach weiter“, überzeugt er seine Leser vom lebenslangen Lernen und unterstützt Sie auf dieser Reise.

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