• Beitrag veröffentlicht:10. März 2020
  • Beitrag zuletzt geändert am:30. Januar 2021
  • Beitrags-Kommentare:14 Kommentare

Warum lohnt sich der Techniker noch? – Exklusiv 25 Gründe für die Weiterbildung zum Staatlich geprüften Techniker!

Lohnt sich der Techniker noch? - 25 Gründe für die Weiterbildung zum Staatlich geprüften Techniker!

Du stellst Dir die Frage, „Lohnt sich der Techniker noch?„. In Zeiten der Globalisierung und Digitalisierung ist es in den meisten Berufen so, dass Du ständig frisches Know-how benötigst! Betriebliche Hard- und Software, diverse Prozesse sowie die rechtlichen Bestimmungen (z.B. Datenschutz) sind kontinuierlich im Wandel. Die Digitalisierung beeinflusst unsere Berufswelt teilweise von Grund auf. Homeoffice als Beispiel war vor ein paar Jahren noch nicht denkbar!

Unternehmen erwarten heute von den Angestellten, dass deren Wissen stets auf höchstem Niveau ist und bleibt. Qualitativ hochwertige Fähigkeiten sind (und werden) in der Berufswelt überlebenswichtig.

Warum lohnt sich der Techniker noch? Der Schlüssel zu DEINEM Erfolg heißt berufliche Weiterbildung und lebenslanges Lernen! Für Deine Motivation habe ich hier „25 Gründe für die Weiterbildung zum staatlich geprüften Techniker“ zusammengefasst.

Ich bin bereits seit über 10 Jahren als Staatlich geprüfter Techniker im Berufsleben unterwegs. Für mich hat sich die Weiterbildung zum Techniker bisher außerordentlich gelohnt. Beispielsweise hat mir der Techniker eine Entsendung ins Ausland ermöglicht, resultierend eine gute Stelle und ein überdurchschnittliches Gehalt.

Auch noch nach über 10 Jahren lohnt sich der Techniker für mich. Im Jahr 2019 habe ich ein Fernstudium zum Bachelor aufgenommen. Da ich kein Abitur habe, ist dies nur durch die Fachhochschulreife möglich, welche mir mit dem Techniker Abschluss bescheinigt wurde.

Ich möchte Dir helfen, genau das gleiche zu erreichen! Lohnt sich der Techniker auch für Dich? Schau Dir dazu einfach meine 25 Gründe für eine Weiterbildung zum Techniker an. Lies bitte bis zum Ende, denn nützliche Tipps findest Du auch in den Kommentaren der Leser.


Lohnt es sich wirklich den Techniker zu machen?
Exklusiv – 25 Gründe für die Weiterbildung zum staatlich geprüften Techniker!


1. Weiterbildung bringt Dir berufliche Zukunftssicherheit

Mit der Weiterbildung zum staatlich geprüften Techniker erlernst Du nicht nur neustes Wissen, sondern steigerst sogleich Deinen persönlichen Wert auf dem Arbeitsmarkt. Dies beeinflusst Dein Selbstvertrauen und bring Dir Zukunftssicherheit im Job. Klar, lohnt sich der Techniker für Dich.

„Die Zukunft hat viele Namen: Für Schwache ist sie das Unerreichbare, für die  Furchtsamen das Unbekannte, für die Mutigen die Chance.“ Victor Hugo


2. Schaffe Dir die Grundlage für neue Positionen und/oder neue Stellen

Die Anforderungen an höhere Stellen, sind in der Regel in den Stellenbeschreibungen festgelegt. Somit ist ein Wechsel in diese Positionen ohne entsprechende Qualifikation nicht möglich. Wenn Du also nicht dauerhaft in deiner derzeitigen Stelle arbeiten möchtest, geht meist nichts an der beruflichen Weiterbildung vorbei.


3. Lege die Basis für ein höheres Gehalt

Nach der Technikerschule steht der Wechsel in eine Technikerstelle oder sogar zur Führungskraft an. Du kannst Dich jetzt schon über einen Gehaltssprung freuen. Durch deine berufliche Weiterbildung legst Du somit den Grundstein einer überdurchschnittlichen Gehaltsentwicklung. Somit lohnt sich der Techniker mit Blick auf deine zukünftige Gehaltsentwicklung garantiert.

In meinem Beitrag über das Gehalt als Staatlich geprüfter Techniker kannst Du dir schon jetzt einen Einblick über das Gehaltsniveau verschaffen.

Eine Studie des IAW (Nov. 2019) zum Lebenseinkommen besagt folgendes:

„Meister oder Techniker und Personen mit Hochschulabschluss verdienen am Ende ihres Lebens fast das gleiche, etwa 1.400.000 Euro. Personen mit einem Hochschulabschluss verdienen jedoch bis zu einem Alter von 60 Jahren und damit den größten Teil ihres Lebens weniger als Meister oder Techniker.“

„Die Ergebnisse zeigen damit zunächst, dass sich ein Hochschulstudium im Vergleich zu einer Berufsausbildung lohnt. Jedoch lohnt es sich genauso oder sogar insbesondere in der Mitte des Lebens noch mehr einen Meister oder Techniker zu machen.“

(Quelle: Projektberichts an den Baden-Württembergischen Industrie- und Handelskammertag vom Institut für Angewandte Wirtschaftsforschung e.V. (IAW) an der Universität Tübingen)


4. Öffne Dir die Tür zu einer Führungsposition

In größeren Betrieben und Unternehmen werden Führungspositionen in der Regel nur an Mitarbeiter mit einer Beruflichen Weiterbildung vergeben. Somit steht Dir als staatlich geprüfter Techniker nichts mehr im Wege um eine Führungsposition einzunehmen.


5. Finde den Weg in die Selbstständigkeit

Durch das erworbene Wissen und dem Networking mit Mitschülern und Dozenten eröffnen sich viele Chance und Möglichkeiten für Dich. Lohnt sich der Techniker? Natürlich, denn mit ein wenig Kreativität, Mut und Einsatzbereitschaft öffnet sich auch der Weg in die Selbstständigkeit für Dich.


6. Du kannst geförderten Bildungsurlaub beantragen.

Voraussetzung für diesen Punkt ist, dass Du die Weiterbildung zum staatlich geprüften Techniker berufsbegleitend durchführst.

Bis auf Bayern und Sachsen hast Du in alle anderen Bundesländer Anspruch auf Bildungsurlaub. Meist werden für zwei Jahre, 5 Tage Bildungsurlaub pro Kalenderjahr gewährt.
In größeren Betrieben gibt es oftmals Betriebsvereinbarungen zur beruflichen Weiterbildung. Informiere Dich am besten vorab im Personalbüro oder Betriebsrat. Oft kannst do so noch zusätzlichen Sonderurlaub für die Technikerschule bekommen.


7. Schütze Dich vor Arbeitslosigkeit

Laut der Bundesagentur für Arbeit lag die Arbeitslosenquote bei Berufen mit beruflicher Aus- und Weiterbildung bei nur 3,4%. Im Vergleich dazu, lag die Erwerbslosenquote bei Jobs ohne Ausbildung bei hohen 16,1% (jeweils in Deutschland). Aus diesem Grund lohnt sich der Techniker für Dich sogar zur Absicherung von Arbeitslosigkeit.


8. Nutze staatliche und/oder betriebliche Fördermöglichkeiten

Du hast die Chance, staatliche Fördermaßnahmen in Anspruch zu nehmen. Dazu zählen u.a. das Meister Bafög bzw. Aufstiegs Bafög, die Begabtenförderung oder in einzelnen Bundesländern auch die Bildungsprämie.


9. Spare Steuern

Durch Weiterbildung lohnt sich der Techniker zum Steuern sparenWarum lohnt sich der Techniker bzw. die Weiterbildung zum Techniker in finanzieller Hinsicht für Dich? Ganz einfach, da bei deiner Fortbildung zum Techniker ein beruflicher Zusammenhang vor liegt, kanns Du die Weiterbildungskosten als Werbungskosten in der Steuererklärung geltend machen. Somit hast Du die Möglichkeit, je nach persönlicher Steuerbelastung, einen Großteil der Weiterbildungskosten vom Finanzamt erstattet zu bekommen.

Abzugsfähig sind neben den Lehrgangsgebühren auch Lehrmaterialien, Übernachtungs- und Fahrkosten, Verpflegungspauschalen sowie die Prüfungsgebühren. Wichtig, wenn Du Dich in Vollzeit Weiterbildest und kein Einkommen hast. Gib trotzdem eine Einkommensteuererklärung mit der Anlage N ab. Auf diese Weise „sammelst“ Du die Werbungskosten als Verlustvortrag an.

Sobald Du dann in den Folgejahren wieder Einkommen hast, darfst Du die angesammelten Verluste gegenrechnen.


Hast Du die Einkommensteuererklärung für letztes Jahr schon abgegeben?
Es ist noch auf deiner To-Do Liste, dann bitte nicht vergessen. Ich benutze der Einfachheit halber immer die Software „WISO Steuersparbuch“. Damit ist die Steuererklärung in ein paar Stunden erledigt. 😎
P.S. Sogar die Kosten für die Steuersoftware kannst Du wieder von der Steuer absetzen.


Lohnt sich der Techniker noch? Wie ansprechend sind für Dich die ersten neun Gründe für eine Weiterbildung zum staatlich geprüften Techniker bis hierher? Über einen ehrlichen Kommentar von Dir würde ich mich sehr freuen.


10. Hilf mit, den Fachkräftemangel zu bekämpfen

Durch Deine berufliche Weiterbildung bildest Du Dich zur Fachkraft von morgen aus. Das ist somit Dein Beitrag, den Fachkräftemangel in unserem Land zu reduzieren.


11. Sei dabei – Lebenslanges Lernen

Für die erfolgreiche Digitale Transformation benötigen wir sehr gut ausgebildete Mitarbeiter mit digitalen Querschittskompetenzen, die Veränderungen und lebenslanges Lernen als Chance verstehen und Ideen wirksam zur Umsetzung bringen.

Ein Zitat von Dr. Markus Grüneisel, BMW Group

Beteilige Dich am lebenslangen Lernen und gestalte Deine Zukunft so wie sie Dir gefällt. Insofern lohnt sich der Techniker natürlich auch für Dich.


12. Dein Ego und Selbstvertrauen wird wachsen

Zum Abschluss der Technikerschule bist Du berechtigt, den Titel „Staatlich geprüfter Techniker“ zu tragen. Ja, mach es öffentlich und lass es jeden wissen. Füge es gleich auf deiner Visitenkarte und in der E-Mail-Signatur ein und hänge deine Techniker Urkunde an deinem Arbeitsplatz auf. Ja, Du hast es geschafft, was für ein Gefühl!


13. Für Dich lohnt sich der Techniker, denn Du baust dir neue Fähigkeiten und Fertigkeiten auf

Durch deine Weiterbildungsmaßnahme baust Du dir enormes Wissen in deinem Fachbereich auf. Dies stellt einen enormen Zugewinn an fachlichen Fähigkeiten und Fertigkeiten für Dich dar. Wenn Du den Techniker berufsbegleitend machst, kannst Du das neue Wissen bereits im aktuellen Job einsetzen und deinen Chef zeigen wo Deine Stärken liegen.


14. Du bekommst als Staatlich geprüfter Techniker die Fachhochschulreife bescheinigt

Staatlich geprüfter Techniker Zeugnis, Bescheinigung der Fachhochschulreife

Mit der bestandenen Abschlussprüfung zum Staatlich geprüften Techniker bekommst Du (von den meisten Technikerschulen) die Fachhochschulreife bescheinigt. Diese berechtigt Dich zum Studium an einer Fachhochschule. Für Dich lohnt sich der Techniker, da gleichzeitig auch dem Weg zum Bachelor nichts mehr im Wege steht.

Du hast bereits die Fachhochschulreife erlangt, dann informiere Dich doch schon mal über ein mögliches Bachelor Studium. Auch ich nutzte die Fachhochschulreife, denn zurzeit absolviere ich an der IUBH ein Fernstudium zum Bachelor.

Habe ich dein Interesse geweckt? Dann überlege doch mal, ob nicht auch ein Fernstudium zum Bachelor zu Dir passt.

IUBH Logo

🙋Hier gibt es einen Überblick aller Bachelor Studiengänge im IUBH Fernstudium. Schaue Dich dort nach dem Studiengang um, für den Du Interesse hast und bestelle Dir das entsprechende Informationsmaterial.


15. Du wirst unbewusst lernen was Effektivität bedeutet

Als Schüler einer Technikerschule wirst Du schnell feststellen, dass der Lernstoff Dich anfänglich erdrücken wird. Das ist jedoch gewollt und auch gut so!

Denn nach und nach wirst Du beginnen dies zu verstehen. In dem Du aus Mangel an Zeit nur noch die richtigen und wichtigen Dinge erledigst (solche die Dich wirklich an dein Ziel bringen). So hast Du unbewusst Maßnahmen zur Steigerung der Effektivität ergriffen. Dies wird Dir dann auch im späteren Berufsleben ungemein weiterhelfen.
Aufgrund der Wichtigkeit des Themas, noch ein Tipp von mir. Lies zum Thema effektives und effizientes Arbeiten doch mal das ein oder andere Buch.


Das waren schon die ersten 15 Gründe für eine Weiterbildung zum Techniker! Warum lohnt sich der Techniker noch?

Informiere Dich bitte zusätzlich auch bei den bekannten Technikerschulen über den Techniker Lehrgang:


16. Sein ein Vorbild für Deine Mitmenschen und geh mit gutem Beispiel voran

Von wem hast Du Dich schon alles inspirieren lassen? Denke nur an die Idee zur beruflichen Weiterbildung. Sicherlich war es ein guter Freund oder Kollege, der Dich als Vorbild beeindruckt hat. Somit wirst auch Du (bereits während der Ausbildung) Deinen Freunden und Bekannten davon erzählen und dem ein oder anderen ein inspirierendes Vorbild sein. Zähle dazu am besten gleichmal Deine Gründe für eine Weiterbildung auf.


17. Du wirst lernen im Team zu arbeiten!

Nur wer Andere groß macht, wird selbst großartiges Leisten können. Nimm Dir bitte eine Minute Zeit und lass diesen Satz auf Dich wirken. Als staatlich geprüfter Techniker und/oder Führungskraft sind Themen wie „Teamarbeit, Kompromissbereitschaft und Toleranz“ Dein täglicher Begleiter im Berufsleben.


18. Verschaffe Dir Vorteile gegenüber Deiner Konkurrenz

Durch Dein neu erworbenes Wissen schaffst Du Dir einen klaren Vorteil gegenüber deinen Arbeitskollegen und Konkurrenten. Wenn Du diesen Trumpf gezielt einsetzt stehen Dir weitreichende Möglichkeiten offen. Z.B. schnelleres Abarbeiten von komplexen Aufgaben, positive Gehaltsverhandlungen mit deinem Chef, Bevorzugung bei der Neubesetzungen von offenen Stellen, und noch vielem mehr. Somit lohnt sich der Techniker auch für Dich.


19. Du Lernst Deine persönlichen Grenzen kennen

Am Tag vor der Abschlussprüfung saß ich Abend im Hotelzimmer und versuchst vergeblich das letzte nötige Wissen in mich hinein zu saugen. Nach vier Stunden, nachts um 22:00 Uhr dachte ich mir, „Es reicht, ich habe absolut keinen Bock mehr zu lernen, jetzt ist Schluss“! So trat ich am nächsten Tag selbstbewusst die 1. Abschlussprüfung an und alles wurde gut. Mein Notendurchschnitt im Technikerzeugnis war 1,5.

Die Weiterbildung zum staatlich geprüften Techniker ist kein Zuckerschlecken. Zieh es durch und Du lernst deine persönlichen Grenzen kennen. Beachte bitte folgendes: Diese Erfahrung wird Dir zukünftig in allen Lebensbereichen helfen, nicht nur im Beruf.


20. Erhalte einen Studienausweis

Bei der Fortbildung zum Techniker bekommst Du von deiner Technikerschule einen „Studienausweis“ – (Achtung, keinen Studentenausweis). Damit kannst Du jedoch auch so einige Privilegien eines „Studenten“ nutzen.

Du bekommst Zugang zu vielen Studentenrabatten

Dein Studienausweis ermöglicht Dir an vielen (nicht allen) Studentenrabatten teilzuhaben. Du bekommst u.a. Vergünstigungen auf:

Tipps aus der Praxis:


21. Erwerbe neue Kernkompetenzen

Zusätzlich zu den neu erworbenen Fähigkeiten, baust Du Dir neue Kernkompetenzen auf. Durch den Aufbau von (fachlichen) Kernkompetenzen wirst Du Dich als erfolgreicher Techniker immer positiv von deinen Kollegen abheben.


22. Dir werden wichtige Soft Skills vermittelt

In der Technikerausbildung lernst Du nicht nur theoretisches Praxiswissen. Viel interessanter und bedeutsamer für Deine Persönlichkeitsentwicklung ist die Vermittlung von so genannten Soft Skills. Genau deswegen lohnt sich der Techniker für deine Zukunft.

Fundamental ist hier der Aufbau deiner persönlichen, sozialen und methodischen Kompetenzen. Dazu zählen, um die Wichtigsten zu nennen, Teamfähigkeit, Selbstständigkeit, Entscheidungsfähigkeit und Unternehmergeist. In der Techniker Projektarbeit erlernst Du zudem noch die wesentlichen Präsentations- und Handlungstechniken. Aus diesen Motiven heraus, lohnt sich der Techniker auch für Dich.


23. Weiterbildung ist eine Investition in Dich selbst

Mach Dir folgendes bewusst. Ein Grund warum sich die Weiterbildung zum Techniker lohnt ist die Investition in Dich selbst. Du entwickelst
Dich mit jeder Stunde lernen, jeder Stunde Unterricht, jeder Stunde Projektarbeit und sogar jeder Stunde Erholung persönlich weiter. Am Ende der Fortbildung bist Du und Deine Persönlichkeit plötzlich auf dem nächsten Level.


24. Du kannst Dich mit Mitschülern vernetzen

Vielleicht hast Du schon mal was von Studentenverbindungen gehört? Dies gibt es so bei uns staatlich geprüften Technikern leider nicht. Trotzdem empfehle ich Dir, Dich während der Weiterbildung mit Deinen Mitschülern zu vernetzt (WhatsApp-Gruppen, E-Mail-Listen, …).

Auf diese Art steht Dir das Netzwerk auch noch Jahre später zur Verfügung. Wer weiß, ob nicht irgendwann einer Deiner Techniker Kollegen ausgerechnet in Deinem Wunschunternehmen eine Führungsposition innehat.


Warum lohnt sich der Techniker für Dich? Hier kommt der letzte meiner 25 Gründe.

25. Dir werden Kontakte zu anderen Unternehmen eröffnet!

Eigentlich alle Technikerschulen haben Kooperationen zu lokalen und bundesweit agierenden Unternehmen. Dies bringt Dir den Vorteil, dass Du über die Portale der Technikerschulen direkten Zugang zu offenen Stellen oder auch Praktikumsplätzen bekommst.

Es gibt sogar Unternehmen, die lokalen Berufsschulen unterstützen. Dort werden dann die eigenen Mitarbeiter zu staatlich geprüften Technikern ausgebildet. Als gutes Beispiel ist hier die Burkhart-Grob-Technikerschule zu nennen.


26. Bonus: Weitere Tipps und Erfahrungen von Lesern

Als Bonus und zum Dank der Leser, findest Du in den Kommentaren weitere nützliche Tipps.

Von meiner Seite vielen Dank an alle Leser, die Ihre persönlichen Erfahrungen zum Thema „Lohnt sich der Techniker noch?“ in den Kommentaren eingebracht haben. Dies ist eine wirklich große Hilfe für alle und entspricht genau meinem 16. Grund „Sei ein Vorbild und gehe mit gutem Beispiel voran“.

Was ist deine Meinung? Lohnt sich der Techniker auch noch in Zukunft?
Oder hast Du sogar noch weitere Gründe, dann darfst Du diese gerne in den Kommentaren posten.


Weiterführende Infos zum Techniker Lerhgang bekommst Du bei den bekannten Technikerschulen:


Du bist immer noch nicht sicher, ob der Techniker das richtige ist für Dich? Dann schaue Dir bitte auch diesen Beitrag an:

✅ Soll ich den Techniker oder den Bachelor machen?


Lohnt sich der Techniker auch für Dich? Jetzt liegt es an Dir! In meinen beliebtesten Beiträgen erfährst Du noch mehr über die Weiterbildung zum staatlich geprüften Techniker.

Ist ein Vorbereitungskurs zur Technikerschule wirklich nötig?

Staatlich geprüfter Techniker in Teilzeit machen?

Infos zum Technikerlehrgang im Fernstudium.

Dieser Beitrag hat 14 Kommentare

  1. Eduard Nowak

    Ich hatte meinen Staatlich gepr. Techniker
    der Energieelektronik von 1978 bis 1980 in
    Weilburg/Lahn absolviert.
    Ich wurde für die Zeit von meinem Arbeitgeber Opel freigestellt und hatte alle
    Vergünstigungen wie bei einem Stipendium.
    Voraussetzung ich durfte keine unterdurchschnittliche Leistungen bringen oder Wiederholen!
    In den Schulferien musste ich arbeiten natürlich mit 30Tage Jahresurlaub.
    Nach meiner Ausbildung hatte ich direkt
    2 Angebote: Angestelltenverhältnis in der
    Planung für Berechnung u. Kalkulation für
    Elektroanlagen !
    Diese Stelle lehnte ich leider ab wegen
    Unwissenheit der Stelle !
    1Monat später wechselte ich in die Konstruktion für KFZ-Elektrik da es mich riesig interessierte. Dort arbeitete ich als
    Teile-Konstrukteur mit Einstiegsgehalt
    1980 mit DM3150,- (T3 mit 23.Jahre) ohne Berufserfahrung ein Ing. Bacholer hatte ca.
    DM500 plus 28.Lebensjahr Einstellungsgehalt mehr.
    Nach 5Jahren Teilekonstukteuer wurde ich zum Konstrukteur befördert und hatte ca
    650DM mehr und war vollverantwortlich
    für die Konstruktion. Es war ein beschwerlicher Weg aber hatte sich gelohnt.
    Ich hatte fast alle CAD-entwicklungen von
    GM durchgearbeitet friss oder stirb und die
    Arbeit machte riesen Freude.
    Nach 12Jahren wurde ich zum verantwortlichen Technischen Sachbearbeiter mit Verantwortung u.a.auch
    für Lieferanten u. Konstruktionsbüros befördert mit einem Gehalt von €6800,-
    verheiratet u. 2Kinder. bis 2005.
    Ich wollte damals Projekt-ingenieur werden,
    hatte die technische Voraussetzung, bin es
    aber nicht geworden, da man hier Ingenieure
    mit Master aus Darmstadt einstellte.
    Danach wechselte ich für 1Jahr in die Innenverkleidung da man einen Elektriker suchte !
    Ich bin nach 25Jahren und insgesamt 33Jahren Opel mit Abfindung in Höhe von
    €325000 Brutto ausgestiegen und eröffnete mit Erfolg einen kleinen Elektrobetrieb.
    Der Techniker kam mir zu Gute und wurde wie ein HW-Meister gewertet und legte trotzdem noch eine Meisterprüfung mit
    Teil.3 und 1 erfolgreich ab.
    Mitlerweile läuft der Betrieb seit 15Jahren
    und gehe nächstes Jahr in Rente.
    Fazit: Das Topgehalt von meiner Firma hatte
    ich als Selbstständiger nie mehr erreicht und
    wenn ich viel verdient hatte war gleich die Steuer da !
    Ich kann jedem Staal. gepr. Techniker raten
    nach der Ausbildung in eine mittlere oder
    grosse Firma oder EVU, Kraftwerk sich zu bewerben. Als Selbstständiger arbeitest Du
    dich Tod und im Endeffekt nur für die Steuern. Hier kannst Du nur in den USA
    oder Australien was erreichen.

    1. Michael

      Lieber Eduard,

      herzlichen Dank für Deinen sehr ausführlichen Bericht über deinen beruflichen Werdegang und die darin enthaltenen Tipps. Dies ist quasi eine Musterkarriere und zeigt, dass jedem alle Möglichkeiten offenstehen. Ich hoffe, Dein Kommentar wird viele Leser erreichen und diese von der beruflichen Weiterbildung zum staatlich geprüften Techniker überzeugen. Von meiner Seite stimme ich Dir voll und ganz zu, dass sich der Staatlich geprüfte Techniker noch immer lohnt.

      Wie Du bereits angemerkt hast, sollte folgendes angemerkt werden. Seit einiger Zeit und speziell in großen Unternehmen, werden gehobenen Stellen z.B. als Projektleiter nur noch an Akademiker vergeben. Ich stand mit meinen 20 Jahren Berufserfahrung als staatlich geprüfter Techniker 2018 auch vor dieser Tatsache. Wie Dein Ausweg die Selbstständigkeit war, habe ich für mich entschieden, ein berufsbegleitendes Fernstudium zum Bachelor zu starten. Dies war mittels der erreichten Fachhochschulreife des Technikers ohne Probleme möglich.

      Gerade in Zeiten von Diversität und Digitalisierung ist „Lebenslanges Lernen“ ein wichtiger Begleiter für uns alle. Daher auch mein Tipp an alle, macht den Techniker und sammelt wertvolle praktische Erfahrung. Solltet Ihr im Anschluss noch mehr wollen, sucht nach einer (dann) passenden Weiterbildung.

      Nochmals vielen Dank für deinen hilfreichen Kommentar und schön Grüße aus Shanghai
      Michael

  2. Eduard Nowak

    An alle die Staatlich gepr. Techniker/in
    werden wollen ?
    Der Abschluss lohnt sich !

    1. Michael

      Hallo Eduard,
      dem ist nichts hinzuzufügen, ich schließe mich Deinem Kommentar voll und ganz an!
      Herzlichen Dank und liebe Grüße
      Michael

  3. Eduard Nowak

    Liebe Technikergemeinde,
    ich wollte noch was hinzufügen.
    Wir hatten damals auch schon die Gelegenheit die Fachhochschulreife
    mit Zusatzfächern English und Extra-Deutsch zu belegen. Einige wenige in
    meiner Klasse hatten danach ein Ingenieur –
    studium später erfolgreich abgeschlossen
    und alle, wirklich alle aus meiner Klasse
    hatten irgendwo Karriere gemacht.
    Wir treffen uns heute noch alle 2Jahre in
    Weilburg oder Umgebung 80% sind schon in
    Rente und gesund geblieben.
    20% stehen noch im Beruf und sind glücklich und zufrieden.

    1. Michael

      Lieber Eduard,

      nochmals vielen Dank für deine hilfreichen Tipps und motivierenden Wort.

      Alles Gute und schöne Grüße
      Michael

  4. Chris

    Ich arbeite jetzt seit über 8 Jahren als Zerspanungsmechaniker bei einem der größten Automobilzulieferer der Welt.

    Jetzt stehe ich vor der Entscheidung den Maschinentechniker oder den Bachelor zu machen. Ich besitze den Realschulabschluss und wie bereits erwähnt die abgeschlossene Ausbildung zum Zerspanungsmechaniker.

    Es besteht ja die Möglichkeit den Bachelor an gewissen Hochschulen oder auch per Fernstudium mit mind. 3 Jahren Berufserfahrung zu beginnen.

    Was würdet Ihr mir empfehlen?
    – Maschinentechniker in Teilzeit oder
    – Bachelor zb. Maschinenbau ebenfalls Berufsbegleitend

    Bin für jeden Tipp und Rat sehr dankbar.

    1. Michael

      Hallo Chris,

      schön, dass du dich mit deiner Frage an die Leser meines Blogs wendest.

      Ich möchte anhand meiner Erfahrung mal auf deine Frage eingehen. Ganz wichtig bei der Entscheidungsfindung ist aus meiner Sicht, was du zukünftig beruflich machen möchtest bzw. wo deine Stärken liegen. Möchtest du eher im praktischen Bereich bleiben (z.B. als Programmierer von NC-Maschinen oder Planer in der Produktion) wäre der Techniker ausreichend. Bestrebst du jedoch eine Karriere in einer Führungsposition, Projektleitung oder auch Prozessoptimierung kann ich nur zum Bachelor raten.

      Bei Bachelor kannst du dir eventuell sogar ein paar Module von deiner Ausbildung anrechnen lassen, dann wäre es sogar möglich beides in der gleichen Zeit zu absolvieren.

      Hoffe ich konnte dir ein wenig weiterhelfen und würde mich freuen, wenn du uns deine endgültige Entscheidung mitteilst.

      Herzliche Grüße und alles Gute
      Michael

  5. Chris

    Hallo Michael,
    danke dir schonmal für deine schnelle Antwort.

    Mein Ziel wäre schon in der Planung, Arbeitsvorbereitung, Qualitätsmanagement als Fertigungssteuerer, Betriebsmittelplaner oder ähnliches zu arbeiten.

    Auf jeden Fall etwas wo ich nicht nur 8 Stunden im Büro sitze. Etwas dass das Büro mit der Produktion verbindet wäre so mein Ding.

    Dass ich etwas aus meiner Ausbildung zum Zerspanungsmechaniker beim Bachelor anrechnen lassen kann wäre mir neu.

    Mir stellt sich halt die Frage was jetzt mehr Sinn für mich macht, da der Bachelor ebenso wie der Techniker in Teilzeit in 4 Jahren zu vollenden ist.

    Gruß Chris

    1. Michael

      Hallo Chris,

      in deinem Fall würde, aus meiner Erfahrung und Stand 2021, der Techniker ausreichen. Jedoch kann natürlich niemand vorhersagen, ob dies auch in zehn Jahren noch so ist. Zukunftssicher bist du auf jeden Fall mit dem Bachelor. Frag doch auch mal in deinem Unternehmen in der Personalabteilung nach, wie die dazu stehen.

      Hier noch ein paar Unterschiede, die du beachten solltest:
      – Für das Bachelor Studium ohne Abitur, musst du dich (abhängig von der Hochschule) zuerst qualifizieren, den Techniker kannst du mit deiner Ausbildung direkt beginnen.
      – Je nach Schulsystem ist die Weiterbildung zum Techniker meist günstiger als ein Bachelor Studium.
      – Wenn du im Bachelor Studium fachlich gleiche Module zu deiner Ausbildung hast, rechnen dir manche Hochschulen das ein oder andere Modul daraus durchaus an.

      Mein Fazit, der Techniker würde für deine Planung ausreichen, mit dem Bachelor bist du sicherlich auch in 10 Jahren noch auf der flexibleren Seite.

      Herzliche Grüße
      Michael

  6. Chris

    Super. Vielen Dank für dein Feedback Michael. Find das super das du diesen Blog hier führst.

    Ich möchte dir noch meinen Beweggrund nennen, warum ich überhaupt den Gedanken hatte eine Weiterbildung zu beginnen. Ich bin über deine Meinung dazu sehr gespannt.

    Ich arbeite derzeit in 4 Schicht und bin jetzt fast 30 Jahre alt. Aktuell habe ich mit dem Schichten absolut keine Probleme. Ganz im Gegenteil, ich genieße die viele Freizeit die ich habe und den guten Verdienst.

    Meine Bedenken kommen daher, dass ich nicht weis wie es mir in 10 oder 20 Jahren geht. Stecke ich das Schichten dann immer noch so gut weg wie jetzt.

    Wenn nicht, muss ich dann in einen Job wechseln in dem ich nicht mehr Schichte. Was einen wesentlich geringeren Verdienst zur Folge hätte.

    Ich möchte aber auch nicht erst mit 40 eine Weiterbildung starten da es einem um so später man damit beginnt auch um so schwerer fällt.

    Wiederum möchte ich aber auch nicht unbedingt direkt in 4 Jahren nach meiner Weiterbildung in eine Techniker- oder Bachelorstelle wechseln, da man als Bachelor oder Techniker dennoch einiges weniger verdient wie ich jetzt in Schicht verdiene.

    Ob es dann aber so klug ist mit dem Techniker oder Bachelor in der Tasche nochmal ein paar Jahre weiter zu Schichten ist eben auch eine gute Frage.

    Bin über deine Meinung hierzu sehr gespannt.

    Mit freundlichen Grüßen
    Chris

    1. Michael

      Hallo Chris,

      danke für das Lob und die Darstellung deiner Motivation zur Weiterbildung. An deiner Stelle würde ich auch sofort mit der Weiterbildung anfangen, da du wohl noch ausreichend Freizeit hast und nicht weißt, wie deine Familienverhältnisse in Zukunft aussehen.

      Mach dir jetzt noch keinen Kopf, ob und wann du nach der Weiterbildung einen neuen Job antreten sollst. Wer weiß, wie dein Leben in vier Jahren aussieht. Ich kann dir nur empfehlen, den fertigen Abschluss nicht allzu lange in der Schublade zurückzuhalten. Dies ist bei den Personalern nicht so gerne gesehen.

      Aus meiner Erfahrung, kannst du in deiner ersten Techniker- bzw. Bachelorstelle ca. 10-20% mehr Grundgehalt bekommen. Dies kompensiert vielleicht nicht 100% deiner Nachtschichtzulage, ist jedoch über die Jahre ausbaufähig. Zudem ersparst du dir das Schichten, was ja auch ein enormer Mehrwert für deine Gesundheit und das Alltagsleben ist. Glaub mir, mit 40 denkst du anders über das Thema als mit 30. 😉

      Hinweis: Ein größerer Gehaltssprung wäre möglich, wenn du mit dem neuen Abschluss das Unternehmen wechselst. Die besseren Gehalts- und Jobperspektiven wirst du hierbei mit dem Bachelor haben.

      Ich hatte als ausgelernter Geselle auch mal ein paar Jahre Spät- und Nachtschicht und könnte mir das jetzt mit Familie nicht mehr vorstellen.

      Solltest du noch weitere Fragen haben, freue ich mich über deinen Kommentar.

      LG
      Michael

  7. Chris

    Hallo Michael,

    danke für deine Ratschläge.
    Da die ZF Friedrichshafen AG hier im Umkreis immer noch die am besten zahlende Firma ist würde ich nur ungern den Arbeitgeber wechseln. Auch die Produkte dieser Firma interessieren mich sehr.

    Was den verdienst angeht weis ich von meinem Cousin der den Master hat und bei einer Tochtergesellschaft von SAP arbeitet, dass ich mit meinem aktuellen Job immer noch 8.000€ im Jahr mehr verdiene als er mit einer Maste-Stelle.

    Daher halte ich es für eher unwahrscheinlich mit einer Techniker- oder Bachelor-Stelle später mehr als jetzt zu verdienen. Evtl. nach einigen Jahren vielleicht wenn das Gehalt der neuen Stelle weiter vorangeschritten ist.

    Also ich würde die Weiterbildung auf keinen Fall aus dem Grund des Gehalts machen, sondern lediglich aus dem Grund falls ich mit dem Schichten irgend wann nicht mehr klar kommen sollte.

    Gruß Chris

    1. Michael

      Servus Chris,

      schön nochmal ein Feedback von dir zu bekommen. Als wohl größter Arbeitgeber am Bodensee (wenn ich mich nicht irre) steht die Abkürzung ZF doch auch für „Zahl-Fabrik“, oder?

      An dieser Stelle gebe ich dir absolut recht und würde auch nicht so einfach den Job bei ZF an den Nagel hängen. Nichts desto trotz, wenn du jetzt die Motivation hast, dich weiterzubilden, solltest du nicht lange zögern und dies anpacken. Da dein Arbeitgeber ja ziemlich breit aufgestellt ist, hast du zukünftig auch gute Möglichkeiten eine passende Stelle zu finden. Und wer weiß, wie du in 4-5 Jahren über die Themen Schichtarbeit und Gehalt denkst (hinsichtlich Familienplanung,…).

      Schöne Grüße und folge meinem Slogan – Ich mach weiter!

      Michael

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