IU Psychologie Workbook Note 1,0! Als Beispiel für dein IU Fernstudium

Mit 1,0 bewertetes IU Psychologie Workbook Beispiel aus dem IU Fernstudium Soziale Arbeit

Als Student:in im IU Fernstudium Soziale Arbeit darfst du das Modul IU Psychologie (DLBSAPSY01) mit einem Workbook abschließen.

Ja, dies stellt nicht nur dich, sondern viele IU Studierende vor eine große Herausforderung!

Als Unterstützung stelle ich Dir hier ein mit der Note 1,0 bewertetes IUBH / IU Psychologie Workbook vor.

Lies gerne weiter und nimm diesen Beitrag als Hilfestellung für Dein IU Fernstudium. Beachte jedoch nichts zu kopieren, sonst könnte deine Arbeit als Plagiat gewertet werden.

🙋 Hier gibts ein weiteres IU Psychologie Workbook (Note 2,0)

Als IU Fernstudent sind mir die Hürden des wissenschaftlichen Arbeitens bekannt. Daher unterstütze ich Dich auf meinem Blog mit Tipps und Infos rund ums Studium.

Los geht´s, hier ein Überblick zum Workbook Psychologie:


Vorbereitungen für die Bearbeitung des Workbooks IU / IUBH Psychologie

Ehe Du mit dem Schreiben des Workbooks im IU Modul Psychologie beginnst, empfehle ich dir folgende Vorbereitung:

  • Arbeite das IU Skript Psychologie (DLBSAPSY01) ausführlich durch.
  • Beschaffe dir vorab, z.B. in der IU Bibliothek, weiterführende Literatur und lies dich schon mal ein.
  • Frische, wenn nötig, deine Fähigkeiten im wissenschaftlichen Arbeite auf. Erinnere Dich dazu an das IU Modul „Einführung in das wissenschaftliche Arbeiten“ zurück.
  • Tipps zum Schreiben findest du auch auf MyCampus in der Rubrik „Study Coaching Kurse“ – „Wissenschaftliches Schreiben“.
  • Schaue dir auch die IU Anleitung zum Workbook Psychologie genau an.

Jetzt hast Du die perfekte Grundlage und kannst Dich ganz auf das Erstellen deiner IU Hausarbeit konzentrieren.


Beachte, folgend findest du nur die Antworten jeder Lektion. Die Fragestellungen unterliegen dem Urheberrecht der IU und dürfen nicht veröffentlicht werden.


IU Psychologie – Beispiellösung Workbook Lektion 1

Das Konformitätsexperiment

Der Forschungsprozess erfolgt i.d.R. nach dem folgenden Schema: Alltagsbeobachtung, daraus abgeleitete Theorie und damit entwickelte Hypothese, welche im Anschluss operationalisiert, also mit messbaren Parametern, versehen wird. Darauf folgen die Planung, Durchführung und statistische Auswertung des Experiments. Sofern sich die untersuchte Variable als statistisch signifikant erweist, gilt die Hypothese als bestätigt und wird im Forschungskontext diskutiert und in die bestehende Forschung eingeordnet.

Dieser Prozess soll nun anhand des Konformitätsexperiments, welches in den 1950er Jahren, unter der Leitung des Gestalt- und Sozialpsychologen Salomon E. Asch durchgeführt wurde, beschrieben werden. Aufgrund der aufkommenden Technologien und der damit verbundenen Möglichkeiten zur Manipulation, stellt Asch die Fragen: “Exactly what is the effect of the opinions of others on our own? In other words, how strong is the urge toward social conformity?” (Asch 1955, p. 2). Diese lassen sich, durch die, bis dahin gängigen, Theorien der Psychoanalyse (Beeinflussung durch Hypnose) und Sozialpsychologie (Beeinflussung durch Autoritäten und Peergroup) nicht ausreichend erklären (vgl. Asch 1955, p. 2-3).

Ziel ist daher, zu untersuchen, ob es möglich ist die Einschätzung der Versuchsperson (abhängige Variable) zu beeinflussen, ohne die zugrundeliegende Wahrnehmung zu verändern. Die Experimentalgruppe besteht aus 7 bis 9 männlichen, zufällig ausgewählten, Studenten selben Alters und derselben Universität. Somit werden die Störvariablen (Alter, Geschlecht, sozialer Status) minimiert. IU Psychologie Workbook Lektion 1 - Abbildung: Referenz und VergleichslinienDen Studenten wird mitgeteilt, dass sie an einem Experiment zur visuellen Wahrnehmung teilnehmen. Bei diesem werden ihnen weiße Karten mit schwarzen Linien verschiedener Längen gezeigt. Auf einer Karte ist eine Referenzlinie abgebildet. Es soll angegeben werden welche der Vergleichslinien der Referenzlinie in Länge entspricht. Anschließend äußern alle Teilnehmer nacheinander öffentlich ihre Antwort (vgl. Asch 1955, p. 3). Nur einer der Studenten ist die Versuchsperson, der Rest sind Eingeweihte. Durch die Versuchsbedingungen im Labor und den vorher genau geplanten Ablauf des Experiments werden alle Variablen, mit Ausnahme, der abhängigen Variable, kontrolliert.

Das Experiment befasst sich mit folgender, aus dem Artikel des Scientific American abgeleiteten, Hypothese: „Je einheitlicher die Meinung der Majorität ist, desto höher ist die Konformitätsbereitschaft der Versuchsperson“. Die untersuchte, abhängige Variable ist somit die Konformitätsbereitschaft der Probanden. Diese wird operationalisiert, indem quantitativ erhoben wird, wie häufig sich der offensichtlich falschen Meinung der Mehrheit angeschlossen wird. Insgesamt werden nacheinander 18 Durchläufe durchgeführt, wobei bei 12 einheitlich
Falschantworten erfolgen. Von den 123 Versuchspersonen schließen sich 75% mindestens einmal der Mehrheit an. Basierend darauf ergibt sich eine Falschantwortquote (Konformitätsbereitschaft) von 36.8%. Im Vergleich zu der Quote von 0.7% bei der Kontrollgruppe (vgl. Asch 1955, p. 3-4). Hieraus wird klar, dass sich im Vergleich mit der Kontrollgruppe eine statistisch signifikante Erhöhung der untersuchen Variable ergibt.


IU Psychologie – Beispiellösung Lektion 2

Vorteile Emotionaler Intelligenz

Nach den Mayer und Salovey Modell der Emotionalen Intelligenz (kurz EI) teilt sich EI in vier hierarchisch aufeinander aufbauende mentale Fähigkeiten:

I. die Wahrnehmung von Emotionen,
II. das Nutzen von Emotionen, um Gedanken anzuregen,
III. das Verständnis von Emotionen,
IV. das reflektierte Regulieren von Emotionen.

Das Wahrnehmen von Emotionen meint, diese in sich und anderen zu erkennen und einzuordnen. Das Nutzen von Emotionen, um Gedanken anzuregen, ist die Fähigkeit durch emotionale Zustände Kognitionen, wie Problemlösung und zwischenmenschliche Kommunikationen, zu begünstigen. Verständnis von Emotionen, bezieht sich auf das Begreifen der Bedeutungen, sowie das Lesen von Akzenten in Emotionen. Das reflektierte Regulieren von Emotionen, bedeutet die Fähigkeit emotionale Reaktionen in sich selbst und anderen zu verhindern, zu reduzieren, zu unterstützen und zu verändern, um diese der gegebenen Situation angemessen anzupassen (vgl. Barckett 2011, p. 91).

Verschiedene Studien haben die Vorteile einer hohen EI, bzw. vieler Punkte beim MSCEIT, nachgewiesen. Diese sind unter anderem, vergleichsweise geringere kognitive Mühe beim Lösen von emotionalen und sozialen Problemen, eine negative Korrelation von EI und Depressionen sowie Ängsten, höhere soziale Kompetenz und bessere zwischenmenschliche Beziehungen (vgl. Barckett 2011, p. 95-96). Daher ist es nicht verwunderlich, dass Menschen mit hoher EI beweisbar beruflich und privat erfolgreicher sind. Wie also kann sich eine hohe Emotionale Intelligenz auf verschiedene Bereiche des Alltags auswirken?

Beispielsweise befähigen das bessere Wahrnehmen und Verstehen von Emotionen, dazu effizienter, klarer und zielgerichtet zu kommunizieren. Sowohl, in Bezug auf die Kenntnis und das Äußern eigener Bedürfnisse, wie auch das Nachvollziehen der Wünsche Anderer. Folglich ist durch hohe EI auch ein höheres Potential für Empathie gegeben. Dies wiederum führt dazu, dass angemessen auf die Emotionen und Anliegen der Mitmenschen reagiert wird. Exemplarisch hierfür ist, dass emotional intelligente Menschen die Gefühle ihres Partners besser wahrnehmen, einordnen, verstehen und nachvollziehen können. Bei einem Konflikt können die eigenen Wünsche konstruktiv angesprochen werden und es ist Menschen, mit hoher EI, möglich sich in den Partner hineinzuversetzen. Was wiederum zu weniger Missverständnissen und somit einer ausgeglicheneren und harmonischeren Beziehung führt.

Des Weiteren ermöglicht eine hohe EI das Nutzen und Regulieren von Emotionen. Dies ist auch im beruflichen Umfeld wertvoll. Kritik durch einen Vorgesetzen wird nicht auf den eigenen Wert als Person bezogen und die eigenen Gefühle können beobachtet werden. Kontraproduktive Emotionen wie, aufkommende Wut oder Scham, werden erkannt und reguliert. Daraus folgt eine sozial angemessene Reaktion. Diese Vorgehensweise macht Menschen mit hoher EI emotional stabiler und weniger anfällig für negative Gedankenspiralen. Sie haben eine klare Kenntnis über eigene Stärken und Schwächen, was wiederum zu einem gefestigten Selbstbild und mehr Selbstbewusstsein führt. Dies macht sie auch zu attraktiven Kandidaten bei Bewerbungsgesprächen und Beförderungen. Und somit auch potenziell beruflich erfolgreicher.


IU Psychologie – Beispiellösung Lektion 3

Neuroanatomische Veränderungen durch regelmäßiges Balletttraining

Im Volksmund heißt es „Ein gesunder Geist wohnt in einem gesunden Körper“. Aber welche neuroanatomischen Veränderungen werden durch Sport hervorgerufen?

Eine bildliche Analogie zur modernen Technik ist, dass Bewegung sowohl Auswirkungen auf „Hardware“, also Neuroplastizität, als auch auf die „Software“, also Neurotransmitter, unseres Gehirns hat (vgl. Nuissl 2011, S. 3). In Ninas Gehirn wird somit bewegungsbedingte Neuroplastizität stattfinden. Neuroplastizität meint Veränderungen der Anatomie des Gehirns, und somit auch der Hirnleistungen, durch Training. Dies geschieht im Gehirn, durch stellenweise erhöhte Durchblutung, aber auch die Förderung der neurotrophen Wachstumsfaktoren, welche wiederum unterstützend auf die Neubildung und Vernetzung von Neuronen einwirken (vgl. Walk 2011, S. 27). Durch wiederholte Reize kann es sogar zu einer Vergrößerung des Cortex kommen (vgl. Gerrig 2018, S. 120-121). Bei Nina ist davon auszugehen, dass Neuroplastizität in den folgenden Bereichen des cerebralen Cortex eintreten wird:

• Primärer motorischer Cortex im Frontallappen (durch wiederholte willkürliche Muskelsteuerung bei Ballettposen und Tanzabläufen).

• Primärer somatosensorischer Cortex im Parietallappen (durch Berührungen der Füße auf dem Boden und die Positionsortung im Raum, beispielweise bei Pirouetten).

• Primärer auditorischer Cortex im Temporallappen (durch Hören und Analysieren der gespielten Musikstücke beim Tanzen)

Auch bei tieferliegenden, am Tanzen beteiligenden, Hirnarealen ist Neuroplastizität zu erwarten. Gemeint ist das Cerebellum, welches sowohl verantwortlich ist für die Kontrolle und Koordination von Bewegungen und Haltung als auch für die Aufrechterhaltung des Gleichgewichts (vgl. Gerrig 2018, S112). Aber auch die Basalganglien, welche mit weiteren Hirnarealen die Bewegungsplanung steuern.

Darüber hinaus ist zu erwarten, dass durch das ausdauernde Tanzen, die Synthese und der Metabolismus der Neurotransmitter Dopamin, Noradrenalin und Serotonin, angeregt wird. Somit ist auch ein positiver Einfluss auf Prozesse, an denen diese Neurotransmitter beteiligt sind, anzunehmen (vgl. Walk 2011, S. 28). Diese sind unter Anderem, Gefühle und Bewegung (Dopamin), gehobene Stimmung (Noradrenalin und Serotonin).

Abschließend ist noch anzumerken, dass neben einer Verbesserung des prozeduralen Gedächtnisses, welches für die Speicherung von implizitem Wissen (z.B. Tanzen) verantwortlich ist, auch eine Verbesserung des deklarativen Gedächtnisses zu erwarten ist. Da Bewegung auch die hippokampale Neurogenese unterstützt und somit maßgeblich zur Verbesserung des deklarativen Gedächtnisses beiträgt (vgl. Walk 2011, S. 28).

Sollte Nina noch recht jung sein, beschleunigt das ihr Lernen und alle oben erwähnten Prozesse zusätzlich. Außerdem wird diese sportliche Bildung, nach dem Vortrag von Prof. Spitzer, positive Einflüsse auf ihr lebenslanges Lernen haben (vgl. Spitzer 2017, Min. 23- 37).


IU Psychologie – Beispiellösung Lektion 4

Emotionsentstehung von Wut und Angst nach der Zwei-Faktoren-Theorie und dem Komponenten-Prozess-Modell der Emotion.

Wird die Entstehung der Emotionen Wut und Angst unter dem Gesichtspunkt der Zwei-Faktoren-Theorie nach Schachter und Singer betrachtet, so ergibt sich folgender Ablauf. Aus der Situation (Kurzarbeit), ergibt sich eine unspezifische körperliche Erregung, diese wird als Basis der Emotion betrachtet und ist der erste Teil der Emotionskette (vgl. Gerrig 2018, S. 444). Im Fall der Mitarbeiter könnten dies z.B. ein erhöhter Puls, Anspannung und Nervosität sein. Dadurch entsteht das Bedürfnis diese Erregung einzuordnen. Dies geschieht mithilfe von zwei Arten von Kognitionen. Zunächst wird betrachtet, ob die Situation emotionsrelevant ist, anschließend wird beurteilt, ob die Erregung auf die Situation zurückgeführt werden kann (vgl. Brandstätter et al. 2018, S.212-213). Dies geschieht mithilfe von Attributionen, welche die Qualität der wahrgenommenen Emotion bestimmen (vgl. Neumann 2019).

Bei der Wut wird der Geschäftsleitung durch Kausalattribution die Verantwortung an der Kurzarbeit zugeschrieben. (vgl. Mees 2019). Somit wird Wut hier, als zur körperlichen Erregung passende, Emotion wahrgenommen. Bei den ängstlichen Mitarbeitern, ist anzunehmen, dass auch external attribuiert wird. Jedoch werden hier die Umstände weiter gefasst betrachtet. Statt dem Fehlverhalten der Geschäftsführung, stehen hier die nicht beeinflussbaren äußeren Faktoren (Wirtschaftslage/Auftragslage) und die Sorge über daraus resultierende zukünftige Ereignisse im Vordergrund (vgl. Asendorpf/Casper 2019). Dies macht für diese Mitarbeiter Angst zu der zur Situation passenden und somit wahrgenommenen Emotion.

Noch klarer können Wut und Angst mit Hilfe des Komponenten-Prozess-Modell der Emotion nach Brosch und Scherer (2009) erklärt werden. Im Vergleich zu klassischen Emotionstheorien wird hierbei nicht nur die Emotionsreaktion analysiert, sondern besonderes Augenmerk auf die emotionsbeeinflussenden Bewertungen (Appraisal) gelegt. (vgl. Brosch/Scherer 2019). Diese Bewertungen erfolgen entlang vier Bewertungsdimensionen (Stimulus Evaluation Checks [SECs]). Diese sind: (1) Relevanz (Neuigkeitswert, intrinsische Angenehmheit, Bedürfnisrelevanz), (2) Implikationen (Verantwortlichkeit [Attribuierung], Ergebnisswahrscheinlichkeit, Erwartungsdiskrepanz, Zielkongruenz, Dringlichkeit), (3) Bewältigungspotential (Kontrollierbarkeit der Folgen, Fähigkeitenpotenzial, Anpassungspotenzial) und (4) Normative Signifikanz (persönliche und soziale Normen). Jede dieser Einschätzungen baut hierbei auf die vorangegangene Einschätzung auf (vgl. Eder/Rothermund 2019).

Die Relevanz ist für die Mitarbeiter ähnlich hoch, möglich ist, dass die ängstlichen Mitarbeiter eine höhere Neuigkeit empfinden. Die Implikationen sind vergleichbar und die Attributierung erfolgt vermutlich external. Bei der Wut ist von einer höheren Erwartungsdiskrepanz auszugehen. Wiederum ist bei der Angst anzunehmen, dass das eigene Fähigkeiten- und Anpassungspotenzial niedriger eingeschätzt wird. Somit ist nicht die zugrundeliegende Situation Auslöser der Angst oder Wut, sondern die kognitive Bewertung der Kurzarbeit in Bezug auf Bewertungsdimensionen und somit subjektiven Wahrnehmungen, Ziele, Werte und Bedürfnisse.


IU Psychologie – Beispiellösung Lektion 5

Kognitive Dissonanz und Bewältigungsstrategien

Der Pressesprecher erlebt die Unvereinbarkeit zweier für ihn wichtigen Kognitionen. Diese sind, dass er in seiner Position verantwortlich ist die Kurzarbeit sachlich und die eigene Firma positiv darzustellen. Gleichzeitig erlebt er eine kritische Einstellung gegenüber der Kurzarbeit. Diese Überzeugung: „Ich bin verantwortlich für eine sachliche Darstellung und ein positives Bild der Firma.“, sowie, „Ich finde die Einführung von Kurzarbeit kritisch.“, sind nicht miteinander zu vereinbaren und erzeugen im Pressesprecher eine kognitive Dissonanz. Dies führt zu einem unangenehmen Spannungszustand, welcher erklärt warum die Aufgabe für ihn nicht leicht zu erledigen ist.

Mögliche Bewältigungsstrategien einer kognitiven Dissonanz sind das Verändern des eigenen Verhaltens, das Anpassen der eigenen Einstellung oder auch das Hinzufügen weiter Kognitionen (vgl. o. V. 2020). Im Fall des Pressesprechers könnte er also eine Verhaltensänderung anstreben und keinen Text für die Betriebszeitschrift verfassen. Da dies negative Folgen für seinen beruflichen Erfolg hätte, ist diese Variante mit Vorsicht zu empfehlen. Auch ist es möglich die eigene Einstellung zur Kurzarbeit an die Anforderung anzupassen. Aus: „Ich finde die Einführung von Kurzarbeit kritisch.“, wird: „Ich finde die Einführung von Kurzarbeit gut.“. Diese Einstellungsänderung würde die kognitive Dissonanz auflösen und die Aufgabe erheblich erleichtern. Jedoch ist eine so radikale Einstellungsänderung und damit das Leugnen der eigenen Einstellung, vermutlich nicht mit dem Selbstbild des Pressesprechers zu vereinbaren. Daher ist die zu bevorzugende Lösungsstrategie das Hinzufügen weiterer Kognitionen zu dem Thema der Kurzarbeit, vor allem in den Bereichen, die diese Entscheidung positiv erscheinen lassen. Hierdurch kann ein weniger binäres und somit auch weniger dissonantes Bild zur Kurzarbeit erzeugt werden. Dies ist vermutlich die anspruchsvollste Strategie. Denn bei kognitiver Dissonanz werden bevorzugt selbstbestätigende Informationen ausgewählt (vgl. Gerrig 2018, S. 673). Dieser Bias muss bei der Auswahl der hinzugefügten Kognitionen bedacht werden. Wenn der Pressesprecher zu diesem Mehraufwand bereit ist, ist ihm zum Hinzufügen neuer Kognitionen zur Kurzarbeit zu raten. Da hier nicht die negativen Auswirkungen auf die Anstellung (Verhaltensänderung) und das Selbstbild (Einstellungsänderung) zu erwarten sind.


IU Psychologie – Beispiellösung Lektion 6

Die Auswirkungen von Gruppenprozessen auf den Entstehungsprozess der Website der Firma XY.

Als praktisches Beispiel soll hier ein Teamprojekt aus dem Arbeitsalltag der Autorin dienen. Die Firma S. möchte ihren Webauftritt modernisieren. Die Neugestaltung wird in einem kleinen Team, aus dem eigenen Betrieb, umgesetzt. Die Rollen werden auf die 3 Teammitglieder verteilt (Grafik, Design und Animation). Das erste Design wird noch vor dem, vorher von der Geschäftsführung festgelegten, Zeitpunkt umgesetzt. Nur für den Fließtext sind noch Blindtext-Platzhalter eingesetzt. Die Geschäftsführung nimmt das Design ab,…

Hinweis: Diese Lektion wird nicht komplett veröffentlicht. Entspricht jedoch in der Länge in etwa dem Umfang von Lektion 5.


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Literaturverzeichnis

Asch, S. (1955): Opinions and Social Pressure. In: Scientific American, Vol. 193, No. 5, PP. 31-35.
Asendorf, J./ Casper F. (2019): Angst (URL: https://dorsch.hogrefe.com/stichwort/angst [letzter Zugriff: 22.12.2020)]
Brackett, M. (2011): Emotional Intelligence: Implications for Personal, Social, Academic, and Workplace Success. In: Social and Personality Psychology Compass, Issue 5/1, S. 88–103
Brandstätter, V., Schüler, J., Puca, R. M. & Lozo, L. (2018): Motivation und Emotion: Allgemeine Psychologie für Bachelor (Springer-Lehrbuch) (German Edition) (2., vollst. überarb. Aufl. 2018 Aufl.). Springer.
Brosch T./ Scherer K. (2019): Komponenten-Prozess-Modell der Emotion (URL: https://dorsch.hogrefe.com/stichwort/komponenten-prozess-modell-der-emotion [letzter Zugriff: 22.12.2020)]
Eder A./Rothermund K. (2019): Appraisal (Einschätzungs)-Theorien (URL: https://dorsch.hogrefe.com/stichwort/appraisal-einschaetzungs-theorien [letzter Zugriff: 22.12.2020)]
Gerrig, R. (2018): Psychologie. Begründet von Phillip Zimbardo. 21., akualisierte und erweiterte Auflage, Pearson, Hallbergmoss.
Mees, U. (2019): Angst (URL: https://dorsch.hogrefe.com/stichwort/aerger [letzter Zugriff: 22.12.2020)]
Neumann, R. (2019): Emotionstheorien (URL: https://dorsch.hogrefe.com/stichwort/emotionstheorien [letzter Zugriff: 22.12.2020)]
Nuissl E. (2011): Wissen und Wirklichkeit. In: DIE Zeitschrift für Erwachsenenbildung, Vol. 193, Heft. 5, S. 3. o. V. (2020): kognitive Dissonanz (URL: https://dorsch.hogrefe.com/stichwort/kognitive-dissonanz [letzter Zugriff: 22.12.2020)]
Spitzer, M. [Landessportbund Berlin] (2017): Sport und Gehirn – was weiß die Neurowissenschaft? [Video]. Youtube. (URL: https://youtu.be/viMznhRpPpM [letzter Zugriff 08.12.2020])
Walk, L. (2011): Bewegung formt das Hirn. In: DIE Zeitschrift für Erwachsenenbildung, Vol. 193, Heft. 5, S. 27-29.

IU Psychologie – Tipps zur Formatierung des Workbooks

Die Bewertung der Formatierung machen in der IU Hausarbeit Psychologie 10% aus. Halte dich deshalb an die Vorgaben und verschenke keine unnötigen Punkte.

Gehe beim Formatieren Schritt für Schritt nach der IU Anleitung vor:

  • Beachte, dass bei Workbooks oft auch ein Deckblatt gefordert wird.
  • Halte dich an die Vorgaben zur maximalen Seiten- oder Zeichenzahl.
  • Verwende das richtige Papierformat (meist DIN A4)
  • Stelle die richtigen Seitenränder und Fußnoten ein.
  • Nutze die richtige Schriftart und -größe
  • Benutze den richtigen Zeilenabstand, Zeilenumbruch und Satz (meist Blocksatz)
  • Kennzeichne alle Quellen im Text mittels der Kurzzitierweise
  • Füge verwendete Quellen immer als Literaturverzeichnis an

Tipp – Prüfe das Psychologie Workbook mehrmals

Ich empfehle dir, deine Hausarbeiten immer mehrmals zu Prüfen. Zudem solltest du unbedingt nach dem Umwandeln in das PDF-Format eine weitere Überprüfung des Formates machen. Manchmal kann das Umwandeln nämlich zu kleineren Komplikationen und Verschiebungen führen.

Lasse die Hausarbeit auch von einer weiteren Person gegenlesen. Oft wird dabei noch der ein oder andere Fehler entdeckt.

Wenn Du auf Nummer sicher gehen möchtest, gibt es auch professionelle Online-Services die ein Lektorat anbieten, z.B.:


Bewertung des IU Psychologie Beispiel Workbooks

Die Beispiel Hausarbeit zum IU Modul Psychologie wurde nach gegebenem Schema bewertet. Dabei wurden pro Lektion prozentuale Werte vergeben (in Summe zwischen 0% und 100%) und anhand dem IU Notenschlüssen die Gesamtnote bestimmt.

Die Bewertung des vorgestellten Workbooks IU Psychologie:

  • Kriterium (Gewichtung): erreichter Wert
  • Lektion 1 (15%): 100%
  • Lektion 2 (15%): 100%
  • Lektion 3 (15%): 100%
  • Lektion 4 (15%): 100%
  • Lektion 5 (15%): 100%
  • Lektion 6 (15%): 100%
  • Formalia (10%): 100%

Das Beispiel Workbook erreichte in Summe 100 von 100 Punkten, was natürlich der Note 1,0 bzw. sehr gut entspricht.

Einziger Nachteil, große Anmerkungen vom Tutor gab es bei einem solchen Traum Ergebnissen nicht.


Fazit zum Workbook IU Psychologie

Einen herzlichen Dank möchte ich an dieser Stelle unserer Kommilitonin aus dem Studiengang IU Soziale Arbeit aussprechen. Nur durch ihr Mitwirken konnte dieser hilfreiche Beitrag über das IU Psychologie Workbook entstehen.

Gegenseitige Unterstützung ist im IU Fernstudium natürlich sehr wichtig.

Beachte beim Erstellen des IU Workbooks Psychologie die Vorgaben des Skriptes und der IU Anleitung. Inspiriere Dich zudem an unserem Beispiel und einer guten Bewertung steht nichts mehr im Weg.

Lass uns doch bitte in den Kommentaren wissen, wo du bei der Ausarbeitung auf Schwierigkeiten gestoßen bist. Natürlich darfst du auch gerne deine persönlichen Erfahrungen und Hinweise posten.

Wenn du für deine Hausarbeit ein Deckblatt erstellen musst, empfehle ich dir an dieser Stelle meinen Beitrag, Deckblatt für Hausarbeiten erstellen.

Aufgepasst, auf meinem Blog findest du natürlich noch weitere IU Hausarbeiten.

Ich hoffe, dieser Beitrag konnte dir dein IU Fernstudium im Studiengang Soziale Arbeit ein wenig erleichtern.

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Schon mal vielen Dank für deine Unterstützung 🙏

Du bist noch kein Student:in im IU Fernstudium? Dann beachte unbedingt folgende Links:

Anschließend wünsche ich dir viel Erfolg beim Erstellen deiner IU Hausarbeit Psychologie.

Mach´s gut und liebe Grüße aus Shanghai

Dein IU Fernstudent Michael


P.S. Du bist Student*in im IU Fernstudium und hast Lust deinen persönlichen IU Erfahrungen online zu stellen? Dann würde ich mich freuen, wenn Du Dich per E-Mail bei mir meldest.